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Mauermuseum
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Reichstag
Spree Nachts
Mauermuseum Reichstag Spree Nachts

Im Gespräch mit und über Politik: Berlin-Fahrt 2018

Am Ende waren noch immer viele interessierte Finger in der Luft: Eine Stunde hatte sich Susanne Mittag im Reichstagsgebäude für uns Zeit genommen, bevor sie aufbrechen musste, um den letzten Zug von Berlin nach Delmenhorst zu erwischen. Eine Stunde, in der lebhaft diskutiert wurde: über politische Möglichkeiten zur Reduzierung des Fleischkonsums (schließlich ist Landwirtschaftspolitik eines der politischen Steckenpferde der SPD-Bundestagsabgeordneten), über Bundeswehreinsätze im Nahen Osten und neben anderem natürlich über die laufenden Koalitionsverhandlungen zur Neuauflage der „GroKo“.

Politisch ähnlich rege ging es auch an den beiden folgenden Tagen unseres Berlin-Trips weiter, an dem 48 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 bis 12 teilnahmen: Auf dem Programm standen zunächst optional ein lobbyismuskritischer Rundgang durch das Regierungsviertel, ein Besuch des „Holocaust-Mahnmals“ und eine Führung durch Berlin mit einem syrischen Flüchtling. Dabei verknüpfte unser Guide Nafeh den Blick auf die ehemals geteilte deutsche Hauptstadt mit seinen persönlichen Mauer-, Checkpoint- und Fluchterfahrungen. Es folgte eine simulierte Debatte im Bundesrat über einen Gesetzesentwurf zum „Führerschein mit 16“, bevor wir am Abreisetag noch die Gedenkstätte Berliner Mauer und den sogenannten „Tränenpalast“ besuchten. Nicht zuletzt weil neben diesen Aktivitäten noch Zeit blieb, Berlin auch auf eigene Faust in Kleingruppen zu erkunden, waren sich am Ende alle einig: Berlin, Berlin, wir fahren (wieder) nach Berlin!

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