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Werte Und Normen

Werte und Normen

Informationen zum Fach „Werte und Normen“ in der Sekundarstufe I

Schüler/innen, die sich vom Religionsunterricht abmelden, sind verpflichtet, ersatzweise am Fach „Werte und Normen“ teilzunehmen. Dieses Fach ist nicht an irgend eine Konfession gebunden. Das heißt allerdings nicht, dass das Thema „Religion“ gar nicht auftaucht. Es soll neben Themen aus dem Bereich zwischenmenschlicher Probleme (Bezugswissenschaften: z.B. Psychologie und Sozialwissenschaften) auch Grundwissen über die verschiedenen Religionen vermittelt werden.

Melden sich nur wenige Schüler/innen vom Religionsunterricht ab, kann es nötig werden, Mitglieder verschiedener Klassen zu einer WeNo-Lerngruppe zusammenzufassen. In diesem Fall kann es nötig werden, diesen Unterricht nach Ende des regulären Unterrichts stattfinden zu lassen, da in den verschiedenen Klassen das Fach „Religion“ aus stundenplantechnischen Gründen nicht immer zeitgleich gegeben werden kann.

Informationen zum Fach „Werte und Normen“ in der Sekundarstufe II

Das Fach „Werte und Normen“ gehört zum Aufgabenfeld B (geistes‑ und gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld). Als Abitur-­Prüfungsfach ist das Fach nicht zugelassen. Eine sinnvolle Mitarbeit ist auch dann möglich, wenn man das Fach in der Sekundarstufe I nicht hatte.

Inhaltlich sollen im Fach Werte und Normen „die in der Gesellschaft wirksamen Wertvorstellungen und Normen hinsichtlich Ursprung, Überlieferung, Wirkungsweise und Begründung“ (Rahmenrichtlinien des Faches) untersucht und diskutiert werden. Es liegt bei dieser Aufgabenstellung nahe, dass stellenweise zum Vergleich auch Werte und Normen anderer Kul­turen herangezogen werden.

Punktuell entsteht Nähe zu Fächern wie Religion und Sozialkunde, aber auch z.B. zur Biologie (Beispiel: die Fragestellung, wie unsere Gesellschaft mit Aggressionen umgeht und/oder umgehen sollte). Es werden aber auch, je nach Thema, Wissenschaften herangezogen, die an der Schule sonst nicht unterrichtet werden, wie z.B. die Psychologie.

Die Arbeitsanforderungen im Fach „Werte und Normen“ liegen ähnlich wie in anderen Fächern des B‑Bereiches (Geschichte, Philosophie, Politik/Wirtschaft etc.). Es wird pro Kurs eine Klausur geschrieben, normalerweise zweistündig. Diese fließt zu 1/3 in die Kursnote ein, die Note für „sonstige Mitarbeit“ fällt also mit 2/3 schwerer ins Gewicht. Die Anforderungen in den Klausuren liegen ähnlich, wie sie bereits aus dem Deutschunterricht bekannt sind. Besonders wichtig zu nennen sind Textanalyse und Stellungnahme.

Neuerungen ab dem Schuljahr 2018/19

Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 beginnt in der Sek II das neue G9-System, aufsteigend ab Stufe 11. Das heißt im Wesentlichen, dass das Abitur erst nach dem 13. Schuljahr, also ein Schuljahr später als jetzt, stattfindet. Gleichzeitig gibt es einige Änderungen für das Fach Werte und Normen:

  1. In der Sekundarstufe II werden keine Werte und Normen-Kurse mehr angeboten. Die entsprechende Belegverpflichtung kann über den Besuch von Philosophie-Grundkursen abgedeckt werden. Den Schülerinnen und Schülern, die in der Sek I das Fach Werte und Normen belegt hatten, entstehen dadurch keine Nachteile, da die Inhalte der 2 Fächer aufeinander abgestimmt werden.
  2. Die Verpflichtung, eines der Fächer Religion, Werte und Normen oder Philosophie zumindest als Grundkurs in allen Jahrgangsstufen zu belegen, wird reduziert: Künftig müssen sie nur noch in der Einführungsstufe (Stufe 11) und in einem (!) Jahr der Qualifizierungsstufe (Stufe 12 oder 13, voraussichtlich Stufe 12) belegt werden.

Die Fachkonferenz Werte und Normen

Stand: August 2017

 

-verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Fachobmann/Fachobfrau Werte und Normen

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