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Geert Petrin (Jg. 12) Gewinnt Jugend-forscht-Regionalwettbewerb In Physik

Geert Petrin (Jg. 12) gewinnt Jugend-forscht-Regionalwettbewerb in Physik

Nach seiner sehr erfolgreichen Teilnahme an der IdeenExpo 2017 in Hannover – gemeinsam mit fünf Mitschülern – und dem dortigen Sieg des Ideenfang-Wettbewerbs machte sich Geert diesmal mit einem Einzelprojekt auf den Weg zum Regionalwettbewerb Jugend-forscht nach Emden. Begleitet wurde er neben AG-Leiter Robert Schulz von seinem jüngeren Bruder Niels (7m), der bei seiner ersten Teilnahme mit einem guten vierten Platz auf sich aufmerksam machte. Mit seinen Untersuchungen zur Abhängigkeit von Lautstärke und Frequenz eines Schlagzeugs führte Niels seine im schuleigenen Science-Fair-Wettbewerb (damals Platz 2) angefangenen Untersuchungen erfolgreich fort. Auch wenn es diesmal noch nicht ganz für einen Podestplatz reichte, erhielt er viel Lob von der Jury und den zahlreichen Besuchern, die Niels mehrfach aufforderten „mal ein bisschen zu spielen“.

Einen hervorragenden ersten Platz und damit die Qualifikation für den Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld errang Geert Petrin mit seinem selbstgebauten Kundtschen Rohr (siehe Bild). Geert begeisterte die Fachjury Physik mit seinem physikalisch-technischem Sachverstand, dem sehr präzisen Bau und der einwandfreien Funktionsweise des Rohrs. So setzte er sich gegen mehrere Mitstreiter im Fachgebiet Physik durch und darf nun die Region Weser-Ems landesweit vertreten. Neben der Jury sind aber auch der Fachobmann Robert Schulz und die Physik-Lehrkräfte unserer Schule begeistert, da das Thema „Stehende Wellen“ einen wesentlichen Baustein der Oberstufenphysik darstellt und das von Geert entworfene Rohr im Anschluss an die Wettbewerbe der Physik-Fachgruppe zur Verfügung gestellt wird.

Zum Kundtschen Rohr: Mit diesem Rohr lassen sich stehende Wellen visualisieren, welche in der modernen Physik eine hohe Bedeutung genießen. Mit ihnen lässt sich u.a. die Stabilität von Atomen erklären. Das hier vorliegende Rohr basiert auf Schallwellen eines Lautsprechers, die in der Röhre verteiltes Korkmehl, welches sich in einer 1m langen Röhre befindet, in Schwingung versetzt. Der Vorteil, der von Geert gebauten Röhre liegt darin, dass jeder das Phänomen der stehenden Welle direkt sehen kann. Durch die eigenen Einstellungsmöglichkeiten der Frequenz können naturwissenschaftlich Interessierte Theorie und Formeln anhand der sichtbaren Ergebnisse gut nachvollziehen. Ebenso ist es mit diesem Versuchsaufbau möglich, die Schallgeschwindigkeit zu ermitteln.

Zurzeit stellt Geert sein Kundtsches Rohr auf dem Landeswettbewerb in Clausthal vor und versucht auch hier, einen der vorderen Plätze zu erringen. Ob es klappt, wissen wir spätestens am Donnerstag, wenn Jurybegehung und -bewertung sowie Preisverleihung hinter uns liegen.
Also Daumen drücken!!!

Auf dem Foto: Geert Petrin mit selbstgebautem Kundtschen Rohr

-Text und Foto: Robert Schulz

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