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„Hairspray“ das erfolgreiche Musical an der GAG

Irgendwo zwischen „Good Morning, Baltimore“ und „Niemand stoppt den Beat“ liegt die Geschichte des Musicals „Hairspray“, das am Wochenende in der Graf-Anton-Günther-Schule aufgeführt wurde. Vier Mal ausverkauft – das sagt einiges über den Ruf und die Anerkennung, die sich die Musicalaufführungen an der GAG im Laufe der Jahre erarbeitet haben. Und auch einiges über den „Gesamtleiter“ Reinhold Stubbe, für den mit dem Erfolg von „Hairspray“ seine musikalische Arbeit an der GAG wunderbar enden wird, da er im Februar 2019 in den Ruhestand wechseln wird.

Die Geschichte von „Hairspray“ ist schnell erzählt. Im Baltimore der 60er Jahre möchte die Schülerin Tracy Turnblad unbedingt in der `Comedy-Collins-Show´ auftreten. Ihre Mutter ist skeptisch, ihr Vater unterstützt sie und letztlich darf sie wegen ihrer Hartnäckigkeit und ihres Selbstbewusstseins in der Show auftreten. Dort wird sie gerade wegen ihres durchschnittlichen Aussehens und ihrer Natürlichkeit zum Star. Sie verliebt sich und nutzt ihre Popularität zu einer Kampagne gegen die Trennung von Schwarzen und Weißen. Trotz aller Rückschläge und sogar einem Gefängnisaufenthalt behält Tracy ihre Lebensfreude und positive Einstellung und bewirbt sich sogar um den Titel der „Miss Teenage Hairspray 1962“.

Also ein Stück, das mit seinen Themen geradezu an eine Schule gehört – Erwachsenwerden, Freundschaften, erste Liebe, Konflikte, die Frage: wer bin ich eigentlich und in welcher Welt möchte ich leben – alles Fragen, die Kinder und Jugendliche immer beschäftigen.

Die Aufführungen waren natürlich ein Erlebnis. Das Zusammenspiel der Musical-AG mit der GAG-Big Band, den Songsingers und dem GAG-Orchester waren wirklich beeindruckend und zeigten, was in den Schülerinnen und Schülern so alles steckt. Viele kamen in diesem Zusammenhang so aus sich heraus, dass einige Lehrer ihre Schützlinge kaum wiedererkannten. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass ganz viele Schülerinnen und Schüler, insgesamt waren etwa 120 an den Aufführungen beteiligt, im Laufe der Zeit zu einer großen Gruppe zusammengewachsen sind. Und so kann dann vom Probenwochenende in Damme über die vielen, vielen Proben ein Gefühl für das große Ganze entstehen, das sich dann in Höchstleistungen über ein Wochenende `entladen´ kann, egal ob als Solosänger, im Chor oder am Mischpult.

Betreut wird die Musicalarbeit an der GAG von: Andreas Maske (Songsingers), Clemens Schneider (GAG-Big Band), Dorit Kohne (GAG-Orchester), Silvia Hüring (Inszenierung, Bühnenbild), Christina Stindl (Tanzchoreographien, -leitung), Julian Härtel (Licht und Ton AG), Reinhold Stubbe (Solistenbetreuung, Inszenierung, Gesamtleitung).

-Text und Fotos: R. Pötzsch

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