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Mit Horst Westerheide verlässt ein Mann von echtem Schrot und Korn die GAG

Fast sein ganzes Berufsleben, genau 27 Jahre, verbrachte Horst Westerheide an der Graf-Anton-Günther Schule und unterrichtete die Fächer Erdkunde und Sport, letzteres auch als Fachobmann. „Damit konnte ich mein Hobby zum Beruf machen“, sagte er in einer Feierstunde, in der er vom Kollegium und Schulleiter Wolfgang Schoedel in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Mit Horst Westerheide geht nun jemand mit zwei lächelnden Augen in den Ruhestand, der das Fach Sport nicht nur unterrichtet, sondern geradezu gelebt hat. Zahlreich sind die Anekdoten, aber auch die Erfolge, die er zusammen mit seinen Schülerinnen und Schülern erreicht hat. Von Judo über Kanu und Rudern bis hin zum Handball, Stichwort Bundesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia“, wurden seinen herausragenden Kenntnisse und Fähigkeiten von den Kolleginnen und Kollegen gewürdigt. Zuverlässig sei er, offen, unglaublich fachkundig, hilfsbereit und vor allem humorvoll, was den Fachgruppen, aber auch der Schule nun fehlen werde. Er selbst sagte, dass er wohl die beste Zeit des Gymnasiums erlebt habe. Dabei sei Erfolg, auch der große Erfolg im Sport, nicht alles. Die vielen kleinen Dinge seien wichtig, die Glücksmomente, der Stolz in den Augen der Schülerinnen und Schüler, wenn sie plötzlich etwas schaffen würden, was sie vorher noch nicht konnten.

-Text und Bilder: Rüdiger Pötzsch

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