skip to Main Content

Zivilcourage – aber richtig!

So lautet der Titel eines Präventionskonzeptes, dass die Bundespolizei seit einiger Zeit an der Graf-Anton-Günther Schule durchführt. Alle neunten Klassen nehmen daran teil und werden auf den richtigen und angemessenen Umgang mit Gewalt vorbereitet.

Filme über Gewalt, vor allem zum Thema Mobbing oder auch Gewalt im Nahverkehr, wurden erst in Gruppen vorgeführt, dann bestimmte Aspekte in Rollenspielen noch einmal vertiefend erarbeitet. Dazu wurden von den Präventionsberatern der Bundespolizei aus Bad Bentheim, Hermann Lampen und Carsten Weidanz, noch Bezüge zum Straf- und Zivilrecht hergestellt, also wer wann wofür verantwortlich gemacht werden kann.
Deutlicher Höhepunkt für alle war aber das sogenannte Präventionsabteil, in dem dann problematische Situationen und deren Lösungen durchgespielt werden konnten. So wurde den Schülerinnen und Schülern gezeigt, wie sie sich mit geringem Aufwand aus kniffligen Situationen lösen konnten, etwa, wenn man in eine Ecke des Abteils gedrängt wird. Aber auch die Vermeidung unerwünschter Handyaufnahmen oder die Vermeidung körperlicher Auseinandersetzungen wurden thematisiert. Falls es für die Schülerinnen und Schüler nun ganz problematisch werden sollte, haben alle eine Art Taschensirene erhalten, damit auch ja alle Umstehenden auf die schwierige Situation aufmerksam werden.

Mit diesem Projekt kooperieren die Graf-Anton-Günther Schule und die Bundespolizei mit dem Ziel, die Situationen in Bahnen und Bussen für die GAG-Schülerinnen und Schüler zu verbessern.

-Text/Bilder: Rüdiger Pötsch

Back To Top