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Ergebnis Projekttage 2019

Das Projekt „Journalismus“ bot seinen Teilnehmern die Möglichkeit, eine eigene Projekttagezeitung zu erstellen. Diese Zeitung stellt verschiedene Projekte vor. Das Projekt wurde in den Klassenstufen 7 und 8 von Herrn Schmidt angeboten. In Zweierteams oder alleine besuchten die Schülerinnen und Schüler von ihnen ausgewählten Projekte und berichteten anschließend über diese. Zuvor lasen die Teilnehmer dieses Projektes bekannte deutsche Zeitungen und versuchten, diese zu analysieren. Die Schülerinnen und Schüler lernten, verschiedene journalistische Textsorten zu verfassen und was bei diesen Texten entscheidend ist. Am Mittwoch stand für die Projektteilnehmer ein Besuch in der NWZ-Redaktion an. Die Schülerinnen und Schüler erlebten eine Redaktionssitzung, für die am nächsten Tag veröffentlichte Zeitung mit. Die Projektteilnehmer danken der NWZ für den tollen und informativen Besuch.

Lea Sophie Eiselt (8c)


Computerwerkstatt an der GAG?

Im Rahmen der Projektwoche, die vom 21. Januar bis zum 23. Januar stattfand, wurden im Projekt „Vom Rechner zur Spielekonsole“ Computer zerlegt und repariert, außerdem wurde über Streaming und E-Sport recherchiert.

Am Montagmorgen fand sich das Projekt unter der Leitung von Jeroen Nijhof (8c) und Herrn Willgerodt im Raum 034 der Graf-Anton-Günther-Schule ein. Aufgrund verschiedener Interessen bildeten sich drei Gruppen. Eine Gruppe begann damit, einen zwölf Jahre alten Rechner in seine Einzelteile zu zerlegen und zu reinigen. Eine andere Gruppe widmete sich dem Thema E-Sport und ging den Fragen nach, ob E-Sport überhaupt ein richtiger Sport ist, er eine Zukunft hat und womöglich ungesund ist. Die dritte Gruppe recherchierte zum Thema Streaming.

Nachdem die erste Gruppe den zwölf Jahre alten Computer auseinandergebaut hatte, wurde jedes Einzelteil gereinigt und sortiert. Nebenbei wurde alles mit Fotos und Videos dokumentiert. Ein großes Jubeln ging durch den Raum, als der Computer schließlich wieder funktionierte.

Auf die Frage an Herrn Willgerodt, warum er genau dieses Projekt vorgeschlagen hatte, antwortete er damit, dass er sein Wissen gerne an Schüler weitergeben und ihnen etwas über Computer beibringen wolle. Dies schien bei den zahlreichen Teilnehmern des Projektes sehr gut anzukommen. Herr Willgerodt legte viel Wert darauf, dass die Schüler selbst entscheiden, was in diesem Projekt gemacht werden sollte. Nicht alles soll von einer Lehrkraft vorgegeben werden, schließlich ist die Projektwoche auch für eigenständiges Arbeiten vorgesehen.

Am Mittwoch besuchte die Gruppe dem Computermuseum am Bahnhofsplatz 10. Dort lernte die Projektgruppe viel über die Revolution der Computer, außerdem wurde den Schülern vom Computermuseum gezeigt, wie ein alter Computer funktioniert und wie sich Ton, Grafik, Geschwindigkeit und Speicher verändert haben.

Minola Landwehr (8c)


Faszination des Winzigen

Die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen waren mit Begeisterung beim Projekt „Faszination des Winzigen“ dabei. Unter der Anleitung von Frau Vorwerk und Frau Dreier mikroskopierten die Schülerinnen und Schüler am Montag nicht nur Meerwasser und Schaumstoff, sondern auch in verschiedenen Mikroskopiergrößen Ochsenzungen, Mäuse sowie einen Rinderschwanz. Auch am Dienstag waren alle eifrig am Forschen und lernten die verschiedenen Mikroskoparten kennen, denn es gibt nicht nur das Lichtmikroskop, mit dem die Schülerinnen und Schüler in der Schule arbeiten, sondern auch das elektronische Mikroskop. Über das elektronische Mikroskop wurde ein Vortrag gehalten, da die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch zur Universität Oldenburg gingen, um dort ein Elektronenmikroskop zu besichtigen.

Zwar ähnelte das Thema dem Unterichtsstoff, trotzdem gefielen die Projekttage den Schülerinnen und Schüler auf Grund der Praxis gut. Zu der Frage, ob die Schülerinnen und Schüler komplett selbstständig waren, gibt es verschiedene Meinungen: Bjarne Rüdebusch aus Sandkrug meinte, dass sie zwar selber mikroskopieren dürfen aber das Programm ja vorgeschrieben sei.

Moritz Schmedt auf der Günne (8a)


Stoffe, Lunchbags und vieles mehr…

In dem Projekt „Nähen“ wurde den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 gezeigt, wie man Lunchbags, Kulturtaschen und Weiteres näht. Bevor die Arbeit startete, frühstückten die Projektteilnehmer gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Jech und Frau Hüring im Raum 1607. Auch ohne oder mit wenig Erfahrung konnten sich Schülerinnen und Schüler für dieses Projekt anmelden. Jedoch haben die meisten Teilnehmer schon Näherfahrung. Alle hatten für sich und auch für andere Stoff mitgebracht, den sie anschließend verwendeten. Viele der Projektteilnehmer hatten schon am Dienstag bunte und kreative Ergebnisse geschaffen. Auf den Bildern sieht man zwei Ergebnisse. Zur Durchführung des Nähprojektes standen acht Nähmaschinen zur Verfügung. Außerdem gab es einen großen Zuschnittsplatz, wo sie die Stoffe auf die richtige Größe bringen konnten.

Lea Sophie Eiselt und Nora Groß (beide 8c)


Farbspritzer, Stofffetzen und viel Papier…

In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wurde das Projekt „Scrapbooking“ angeboten. Im Kunstraum konnten Schülerinnen und Schüler mit viel Kreativität ihre eigenen Bücher gestalten. Das Projekt begleiteten Frau Hincke und Herr Hayen. Den Kursteilnehmern war selbst überlassen, wie sie ihr Buch gestalten. Auf den Bildern sieht man zwei Arbeitsergebnisse. Andere Personen malten ihr Cover selbst oder wie viele Schülerinnen und Schüler gestalteten sie das Cover ihres eigenen Buches mit Stoff. Insgesamt gab es bunte und unterschiedliche Ergebnisse. Viele der Materialien, wie Papier oder Farben, wurden von der Schule bereitgestellt. Jedoch durften die Schüler auch etwas, wie zum Beispiel Glitzer oder Stoffe, für das Cover mitbringen. Außerdem halfen alle einander, was zu einer guten Gemeinschaft führte. Viele Schülerinnen und Schüler berichten, dass ihnen das Projekt großen Spaß machte.

Lea Sophie Eiselt und Nora Groß (beide 8c)


Let´s Dance!

Let´s Dance! hieß es beim Projekt „Tanzen“, das in der Gymnasikhalle der GAG stattfand. Eine Vielzahl spektakulärer Tänze war zu bewundern, hinzu kamen Spaß, Kreativität und mitreißende Musik. Die 20 motivierten Teilnehmerinnen verfolgten alle dasselbe Ziel: Sie wollen den Tanz neu erfinden und allen zeigen, dass jeder tanzen kann! Hierzu übten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8, was das Zeug hält, und stellten schlussendlich ein Spektakel zusammen, wie man es noch nie zuvor gesehen hat: Ballett, Bollywood, Walzer, Hip Hop und sogar Schuhplattler wurden in einer Aufführung miteinander vereint. Alle zeigten vollen Körpereinsatz und den müden Beinen wurde getrotzt, um das Bestmögliche abliefern zu können. Das Projekt widmete sich außerdem den Herkunftsländern bekannter Tänze. Ich hoffe, euch haben die „Moves“ gefallen und wenn ihr in diesem Moment Musik hört, dann steht auf, denn Tanzen kann jeder!

Ich habe mich mit Jule unterhalten. Die Schülerin der Klasse 8c nimmt an dem Projekt „Tanzen“ teil.

Madeleine: Warum hast du dich für dieses Projekt entschieden?
Jule: Ich finde es sehr interessant, wie sich der Tanz im Laufe der Zeit entwickelt hat. Außerdem bereitet mir das Tanzen sehr viel Freude und Spaß.
Madeleine: Tanzt du auch in deiner Freizeit?
Jule: Ja, ich habe sogar schon meiner Mutter dabei geholfen, einen Tanzkurs zu leiten. Zu diesem Tanzkurs sind Kinder von der ersten bis zu sechsten Klasse gekommen.
Madeleine: Was ist dein Lieblingstanz?
Jule: Ich mag gerne Discofox und lateinamerikanische Tänze.
Madeleine: Wird es noch eine Aufführung eurer Tänze geben?
Jule: Jeder von uns durfte eine einminütige Tanzcoreo überlegen, welche wir schlussendlich alle versuchen werden gemeinsam einzuüben. Eine Aufführung ist zur Zeit nicht geplant.

Madeleine Mittmann (8c)


Kreativer Tanz an der GAG

Diese Woche fanden an der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg die Projekttage statt. Viele Schülerinnen und Schüler hatten vorab zahlreiche Projektwünsche eingereicht. Verwirklicht wurde unter anderem das Projekt „Die Entwicklung des Tanzes“.

Wir haben Teilnehmer dieses Projektes interviewt. Die Schülerinnen erzählten, dass sie in diesem Projekt verschiedene Tänze lernen wie z. B. Bollywood, Hip-Hop und Jazz. Sie durften auch Tänze wie Walzer und Tango ausprobieren. Das Gelernte konnten die Schülerinnen in einem Tanz anwenden und selber Choreografien zusammenstellen. Die Kursteilnehmerinnen lernten im theoretischen Teil alles über den Tanz und seine Herkunft. Sie berichteten, dass z. B. der Bollywood ein traditioneller indischer Tanz ist. In der Gymnastikhalle hängten die Schülerinnen Plakate mit Informationen zu den Tänzen auf. Auf diesen war zum Beispiel der geschichtliche Hintergrund der Tänze in der Zeit zwischen 5000 v.C. bis ins 20. Jahrhundert abgebildet.

Am Ende der Projektwoche stellen die Schülerinnen alle Tänze in einem eigenen Tanz zusammen. Ihnen hat die Möglichkeit, neu Tänze zu lernen, große Freude bereitet. Außerdem berichteten die Schülerinnen und Schüler, dass man sich super kreativ ausleben konnte, indem man sich die Tanzschritte selber ausdenken konnte. Die Meisten bereuten es nicht, im Projekt „Die Entwicklung des Tanzes“ gelandet zu sein.

Talita Köhne (8d)


Kann man Krebs heilen?

In dem Projekt „Kann man Krebs heilen?“, in welchem uns Frau Nicoul und Frau Schöffel begleiteten, befassten wir uns bei den Vortreffen zunächst allgemein mit der Krankheit Krebs, dem Krankheitsverlauf, der Diagnose und den Therapiemöglichkeiten.
Für die Projekttage teilten wir uns in kleine Gruppen auf und bearbeiteten ausgewählte Krebsarten wie z. B. Brust-, Gebärmutterhals- und Blutkrebs.
Am Montag machte unsere Projektgruppe die erste Exkursion. Diese ging in die Unibibliothek Oldenburg, wo wir eine kleine Führung durch die Bibliothek bekamen und anschließend zu unseren jeweiligen Krebsarten recherchierten.
Den Dienstag darauf machten wir unsere zweite Exkursion zum Klinikum Kreyenbrück. Darauf bereitete uns Frau Schöffel mit einem Film über Krebs vor, der uns einen Einblick in verschiedene Krankheitsverläufe und auch Anregungen für Fragen an die Klinikum-Mitarbeiter gab.
Im Klinikum teilte sich unsere Gruppe in zwei Gruppen auf, die eine Gruppe besuchte die Palliativstation und kam ins Gespräch mit der leitenden Ärztin sowie einer Krankenschwester der Station, die andere Gruppe hatte ein Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Sozialdienstes. Von der Palliativstation waren die meisten Schüler positiv überrascht. Dort sind die Patienten untergebracht, die starke Schmerzen haben und bei denen das Krankheitsstadium schon weit fortgeschritten ist. Die Patienten und auch die Ärzte gehen positiv mit dem Tod um und bemühen sich sehr, die letzten Tage der Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten. Der Sozialdienst
betreut die Patienten, die die Diagnose Krebs erhalten haben und bespricht mit ihnen, wie es von jetzt an weiter geht, nicht nur in dem Leben der Betroffenen, sondern auch in dem Alltag der Angehörigen. Wir haben hier einen guten Einblick in das Beratungsangebot des Klinikums erhalten.
Am letzten Projekttag präsentierten wir uns gegenseitig unsere Ausarbeitung zu der jeweiligen Krebsart, die wir über die Tage erarbeitet haben. Im Anschluss haben wir ein Gespräch mit einem betroffenen Mädchen geführt, das sehr schwer an Leukämie erkrankt war und sehr bewegend und ausführlich über ihren fast zweijährigen Kampf gegen die Krankheit berichtet hat. Zum Abschluss sahen wir noch einen Spielfilm über eine krebserkrankte Eiskunstläuferin.
Unserer Projektgruppe haben die Projekttage sehr gut gefallen, obwohl das Thema Krebs sehr emotional und ernst war. Wir fanden es gut, dass wir Exkursionen gemacht haben und wir uns eigenständig unser jetziges Wissen über den Krebs erarbeiten konnten. Aufgrund dieser Projekttage wissen wir jetzt mehr über das Thema Krebs und können damit gegebenenfalls auch besser umgehen.

Letztendlich sind wir zu dem Entschluss gekommen , dass man Krebs nicht heilen kann . Jedoch gibt es immer mehr erfolgreiche Therapiemöglichkeiten und durch regelmäßige Voruntersuchungen und dadurch mögliche Früherkennungen, kann der Krebs besser und erfolgreicher behandelt werden.

Marlou Landsberg und Jette Pajonk


Projekttage – ein Erfolg?

In den Jahrgangsstufen 5 bis 11 wurden die Projekttage angeboten. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, selbst Projekte vorzuschlagen. Beim ersten Versuch wurden zu wenig Vorschläge eingereicht, somit konnten die Projekttage vorerst nicht stattfinden. Beim zweiten Versuch konnten sie dank genügenden Projektvorschlägen verwirklicht werden und die Schülerinnen und Schüler konnten wenige Zeit später ihre Projektwünsche wählen. Jedoch bekamen nicht alle einen ihrer vier Wünsche erfüllt. Es gab viele Projekte in verschiedenen Bereichen. Doch waren die Projekte alle wirklich lehrreich? Wir finden, dass manche Projekte mit den Schwerpunkten Sport und Kunst nicht sehr lehrreich waren. Auch wenn sie den Kursteilnehmern viel Spaß bereiteten, verbanden sie anders als andere Projekte nicht Freizeit mit Schule. Eine Pause zwischen dem alltäglichen Schulleben ist auch mal gut. Zu oft sollte man aber nicht Projekttage stattfinden lassen. So würden sie an Einzigartigkeit und Spaß verlieren. Ein Vorteil der Projekttage ist die Klassenaufspaltung, sodass die Projekte klassenübergreifend und nach Interessen aufgeteilt wurden. Wir finden, insgesamt waren die Projekttage ein Erfolg, da sie den Schulalltag ein wenig aufgemischen konnten. Zudem lernte man in den meisten Projekten etwas für seinen Alltag und manchmal auch etwas für den Unterricht.

Lea Sophie Eiselt und Nora Groß (beide 8c)

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