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GAG-Schüler im Spotlight: Ein Regionalsieg und zwei dritte Plätze bei Jugend-forscht-Regionalwettbewerb 2019

Der renommierteste und größte Naturwissenschaftswettbewerb der Welt lud erneut zum Stelldichein der innovativen Ideen – Ehrensache und Anreiz für das Oldenburger Landkreisgymnasium Graf-Anton-Günther-Schule. Interesse zeigten an der Oldenburger MINT-EC-Schule dieses Mal elf Schüler, eine Schülerin und natürlich auch ihr betreuender AG-Lehrer Robert Schulz. Sie alle machten sich am vergangenen Donnerstag (14.02.2019) auf nach Emden, um ihre im letzten Jahr entwickelten Projekteeiner Fachjury und der interessierten Öffentlichkeit vorzustellen. Am meisten Aufsehen erregte hier der von den drei Brüdern Geert(18), Erik(16)und Niels Petrin(14)aus Hude entwickelte Wasserstoffmotor. Ihnen ist es durch mehrere Veränderungen gelungen, einen normalen Benzinmotor auf Wasserstoffbetrieb umzurüsten. Mit diesem umgebauten und funktionstüchtigen Motor gewannen die drei den ersten Platz im Fachbereich Technik und qualifizierten sich damit für den Mitte März stattfindenden Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.Der älteste der drei Brüder schaffte somit einen „back-to-back“-Sieg beim Regionalwettbewerb in Emden. Zusätzlich zum ersten Preis erhielten die drei jungen Erfinder den Sonderpreis der Naturfoschenden Gesellschaft zu Emden, die besonders nachhaltige Projekte auszeichnet.

Neben den siegreichen Brüdern erzielten auch zwei weitere junge Forschergruppen sehr gute Ergebnisse. So errangen die beiden Fünftklässler(!) Julius Mossell und Niclas Jürgens (beide erst 10 Jahre) bei ihrer ersten Teilnahme auf Anhieb den dritten Platz im Fachgebiet Geo-und Raumwissenschaften. Mit ihrem Wasserfallmodell zur Stromgewinnung zeigten sie, dass es möglich ist, aktive Wasserfälle durch den geschickten Einbau von Wasserrädern und Generatoren zur Erzeugung von elektrischer Energie zu nutzen.

Ebenfalls mit einem Podestplatz im Gepäck machten sich die drei Sechstklässler Hannes Nemitz, Sören Hüsemann und Julius Heuer im Fachgebiet Technik am Freitag zurück auf den Weg in das Oldenburger Landkreisgymnasium. Den dreien ist es mit Hilfe einesLego-Mindstorms-Roboters und der passenden Programmierung gelungen, ein sich nach der Sonne ausrichtendes Solarmodul zu bauen. Dabei werden Solarzellen immer so gedreht, dass sie genau zur Sonne zeigen und somit maximal viel elektrische Energie aus der Lichtenergie der Sonne gewinnen.

Zwei weitere GAG-Forschungsprojekte der Siebtklässlerin Nantje Becker (Ersatz für Sonnenmilch) und der drei Sechstklässler Dominik Bröker, Bennet Ehlers und Johannes Wegener(Effiziente Segel für Segelboote) verfehlten die Podestplatzierung mit Platz 4 jeweils nur um Haaresbreite. Auch dies ist für die erste Teilnahme an einem so großen Wettbewerb aber aller Ehren wert.

Insgesamt vier Gruppenpreise, davon ein Regionalsieg und zwei weitere Podestplätze lassen die Schüler und ihren begleitenden Lehrer Robert Schulz positiv auf den anstehenden Landeswettbewerb für das Brüder-Trio und die gemeinsame Weiterarbeit blicken. Zudem darf sich der Lehrer über den Betreuerpreis für besonders engagierte Projektbetreuer und die damit verbundene Geldspritze von 100€ für die Jugend-forscht-AG freuen. Ein rundum gelungener Regionalwettbewerb für das Oldenburger Landkreisgymnasium, dessen jahrzehntelange Jugend-Forscht- Erfahrungen, verbunden mit den seit 2012 bestehenden besonderen MINT-EC- Fördermöglichkeiten für interessierte GAG-Schüler, derzeit auch in Planungen für ein über die GAG hinausreichendes Schülerforschungszentrum NordWest (vgl. www.sfz-nordwest.de) eingehen.

Bilder:

Bild 1 (Gruppe Wasserstoffmotor, von links): Geert, Erik und Niels Petrin mit Betreuer Robert Schulz im Hintergrund

Bild 2 (von links): Julius Mossell und Niclas Jürgens

Bild 3: GAG-Team mit dem betreuenden Lehrer Robert Schulz

-Text und Bilder: W. Schoedel, R. Schulz

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