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Das Abitur ist für 131 Schülerinnen und Schüler der Graf-Anton-Günther Schule geschafft.

Aber was kommt nun? Wie wird sich das Leben weiter gestalten?

Diesen und weiteren Fragen sind der Schulleiter Wolfgang Schoedel, Landrat Carsten Harings, aber auch einige Abiturienten auf den Grund gegangen. Schoedel verwies darauf, dass es in diesem Jahrgang 18 „Einser-Abiturienten“ gebe, die auch verschiedenen Förderprogrammen empfohlen würden. Er gab allen mit auf den Weg, sich die eigenen Stärken bewusst zu machen und in dieser von Schnelllebigkeit geprägten Zeit sich den Mut zur Unabhängigkeit zu bewahren. Harings verabschiedete den 90. Abiturjahrgang an der GAG und entwickelte über das Bild, dass das Abitur nur der Schlüssel für zahlreiche unterschiedliche Schlösser sei, den Wunsch, dass über die unterschiedlichen Richtungen und Meinungen hinweg der Respekt und auch das Gespräch miteinander nicht verloren gehen dürften. Die Schüler verwiesen darauf, dass sich in 4317 Tagen Schulzeit sich ganz unterschiedliche Persönlichkeiten entwickelt hätten, die die Welt verändern könnten.

Die Verleihung der Abiturzeugnisse fand statt in einer ungewöhnlichen Atmosphäre, in der Turnhalle, die dem Anlass entsprechend mit blauem Teppichboden ausgelegt und von der Lichttechnik-AG ansprechend illuminiert wurde. Einzelne Abiturienten lockerten die Zeugnisvergabe mit musikalischen Vorträgen ebenso auf wie die Seminarfachlehrer mit oft humorvollen Gedanken zu den vergangenen zwei Jahren. Gut gelaunte und launige Moderatorinnen waren Frederike Gärtner und Tomke Köhler.

Das Beste kam natürlich zum Schluss: Nach der Melodie von „Major Tom“ gab es von einem spontan gebildeten Lehrerchor zusammen mit einer Lehrerband ein extra für die Abiturienten umgeschriebenes Lied mit dem Refrain: „Völlig losgelöst fühlt ein jeder, habt das ABI wunderbar.“

Unterstützt wurde der Abiturjahrgang 2019 von der Schülerfirma und dem Abiturjahrgang 2021.

-Text und Bild: R. Pötzsch

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