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Schulinterne Lehrerfortbildung Zum Thema “Bildung In Einer Digitalisierten Welt”

Schulinterne Lehrerfortbildung zum Thema “Bildung in einer digitalisierten Welt”

„Bildung in einer digitalisierten Welt“ war das Thema der diesjährigen schulinternen Lehrerfortbildung, die am Mittwoch stattfand. Dr. Ira Diethelm, Professorin für die Didaktik der Informatik an der Universität Oldenburg hielt dazu einen einführenden Vortrag, der natürlich die Grundfrage thematisierte, „Wozu eigentlich digitale Bildung“, dazu Erkenntnisse aus den wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema darstellte und deutliche Hinweise an die GAG lieferte, was denn nun zu tun sei.

Digitale Bildung sei heutzutage quasi Voraussetzung für unsere demokratische Grundordnung, meinte Diethelm, ja sogar für den mündigen Bürger. Jeder müsse zumindest verstehen, was in der digitalen Welt passiere und vor allen Dingen, wer was entscheide. Die digitale Strategie der Kultusministerkonferenz (KMK) habe dazu rund 61 unterschiedliche Kompetenzen entwickelt, die die Schülerinnenn und Schüler, natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer, zur Teilhabe an und in der digitalen Welt befähigen sollen. Der jüngst beschlossene Digitalpakt versuche nun, die materielle Ausstattung der Schulen zu verbessern, damit auch die KMK-Strategie überhaupt greifen könne.

In einem „Haus der digitalen Bildung“, so ihr Bild von Facetten digitaler Medien und Technologien, müssten sowohl anwendungsbezogene, als auch technologische und gesellschaftlich-kulturelle Perspektiven beheimatet sein, die dann jeweils pädagogisch-organisatorisch, fachdidaktisch und individuell entwickelt und entfaltet werden müssten. Dazu bedürfe es natürlich der Einbindung des Digitalen in die Curricula aller Fächer. Dies sei überwiegend noch nicht geschehen, wie eine Masterarbeit zu diesem Thema zeige. Quer durch alle Fächer seien nur etwa ein Drittel der von der KMK geforderten Kompetenzen abgedeckt.

Für die GAG bedeute dies, dass alle Fachcurricula überprüft werden müssten und dass festgelegt werden müsste, was wo aufgenommen werde, damit die KMK-Kompetenzen erfüllt würden.

Nach diesem Vortag hatten alle Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, jeweils drei in Leisten zusammengefasste Workshops zu besuchen. Die thematische Spanne reichte hier von Basis-Schulungen zu den technischen Ausstattungen der Klassenräume, über fachspezifische Inhalte zu den digitalen Möglichkeiten bis hin zu speziellen Fragestellungen etwa der Tafelsoftware, Verschlüsselungen oder den Möglichkeiten von „Brockhaus“.

Organisiert wurde die ganztägige Veranstaltung von Burkhard Golbeck, Jens Hayen, Niels-Christian Heins, Jens Kreker und Silke Schünemann.

– Bild und Text: R. Pötzsch

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