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Aktiv Gegen Den Stress: 7c Bei „Snake“

Aktiv gegen den Stress: 7c bei „Snake“

Mit „SNAKE“ zu mehr Wohlbefinden: Siebte Klassen der GAG erhalten profesionelles Stressbewältigungstraining

„Ich habe Stress.“ Was für Erwachsene gilt, ist mittlerweie auch bei Jugendlichen die Regel. Sie haben Stress. Viel Stress. Auch mit und in der Schule. Studien zeigen: Jeder zweite Jugendliche hat mindestens einmal wöchentlich Kopfschmerzen oder Schlafprobleme, jeder Dritte klagt über Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit, wie eine Studie der Techniker-Krankenkasse (TK) an 2000 SchülerInnen zeigt.

Um mit Stress besser umzugehen, hat die Krankenkasse „SNAKE“ entwickelt. Das Akronym steht für „Stress nicht als Katastrophe erleben“. Erstmalig ist dieses von der Uni Marburg entwickelte Anti-Stress-Training für Jugendliche in diesem Halbjahr an der GAG durchgeführt worden – im gesamten siebten Jahrgang, mit erfahrenen Trainern der TK und ohne das Beisein von Lehrkräften.

Insgesamt 15 Stunden pro Klasse haben Marina Scharenberg, Diplom-Psychologin, und Niklas Niehardt, Gesundheitsökonom, mit den SchülerInnen des 7. Jahrgangs verbracht: „Wir haben die grundlegenden drei Wege des Stressmanagements mit den SchülerInnen umgesetzt: 1. Probleme lösen, 2. Mit Stress umgehen, 3. Situationen umdeuten“, so Niehardt.

Viele SchülerInnen haben schon während des Seminars positive Resonanz rückgemeldet: „Wir hatten das Gefühl und bekamen entsprechendes Feedback, dass insbesondere die Rollenspiele den Schüler*innen viel Spaß gemacht haben“, so Marina Scharenberg. „Außerdem haben viele Schüler*innen die Gelegenheit genutzt, von ihren Problemen und Stressgedanken zu berichten. „Dabei haben wir gelacht, wenn es um peinliche Anekdoten ging und geweint, wenn traurige Erlebnisse mit der Klasse geteilt wurden. Viele Schülerinnen berichteten, etwas gelernt zu haben und zukünftig einige Methoden umsetzen zu wollen.“ Die positive Rückmeldung bestätigt hat auch eine ISERV-Umfrage im Anschluss an das Training – in der eine große Mehrheit der SchülerInnen sich äußerst positiv zu „SNAKE“ geäußert hat.

Und auch das Feedback der Trainer war positiv: „Uns hat das Training mit den Schüler*innen sehr viel Freude gemacht, weil wir beispielsweise recht tief in die Grundlagen der Stresstheorien eintauchen konnten und auch anspruchsvollere Aspekte, wie die hormonelle Kaskade der Stressreaktion, ausgiebig behandeln konnten. Außerdem macht es Spaß, wenn sich Schüler anvertrauen und gemeinsam mit der Klasse Lösungsvorschläge erarbeitet werden können.“, bilanziert Niklas Niehardt die Veranstaltung. Aufgrund des sehr positiven Echos ist eine Fortführung des Programms für das Schuljahr 2020/2021 anvisiert.

-Text und Bild: K. Seewald

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