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Anton geht UN 2020

„Wie können wir dafür sorgen, dass Menschen wieder ein menschenwürdiges Leben leben können“, beschreibt der Einladungsflyer die Aufgabe. Kein kleines Ziel also, das die zehnte „Anton geht UN“ verfolgte. Diese Simulation der UN wird auch als Vorbereitung für die OLMuN gesehen und findet an der GAG für die teilnehmenden Acht- bis Zehntklässer auf Deutsch statt.

Mit einer motivierenden Rede eröffnete Jonas Bitter, einer der drei Generalsekretäre (dazu Lisa Mahnke und Johannes Möller) die zweitägige Veranstaltung: „Unsere mächtigste Waffe ist das Wort“ und „die Welt soll etwas besser und freiheitlicher gestaltet werden“. So stimmte er die Teilnehmer auf globale Fragen ein.
Thematisch ging es im ersten Komitee um das Milliardengeschäft mit Drogen und die Frage, wie der internationale Drogenhandel eingedämmt werden kann. Im anderen Komitee wurde der Nahostkonflikt am Beispiel der Auseinandersetzung zwischen der Türkei und Syrien thematisiert. Dadurch, dass jeder Teilnehmer die Position je eines Landes einnahm, entwickelten sich schnell engagierte und spannende Diskussionen. Dass die abschließenden Resolutionen nur einen Zwischenstand bei der Lösung großer, globaler Probleme darstellte, war den Teilnehmern der „Anton geht UN“ völlig bewusst.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit politischen Themen geht es in diesem Format auch darum, das eigene Selbstbewusstsein und die rhetorischen Fähigkeiten zu stärken, wie auch die Überwindung, vor einer größeren Menge zu sprechen.

Das erste Komitee (Drogenhandel) wurde von Max Backhaus und Astrid Schiefer geleitet, das zweite Komitee (Nahostkonflikt) von Sophie Lindel, Finn Wienholz und Elisa Sophie Hattendorf. Auch zur Freude von der schulischen Organisatorin Kerstin Strack waren Landrat Carsten Harings sowie die Bürgermeister bzw. deren Stellvertreter aus Hude, Hatten und Wardenburg zu Gast, um einmal zu erleben, welche Fähigkeiten die aus den Gemeinden kommenden Schülerinnen und Schüler der Graf-Anton-Günther Schule entwickeln können.

– Bild u. Text: R. Pötzsch

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