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Biologie

Vorstellung des Fachs

Die „Übersetzung“ des Begriffs dürfte bekannt sein: „bios“ bedeutet so viel wie Leben, „logos“ steht für Wissenschaft oder Lehre, in der allgemeinen Bedeutung steht Biologie somit für die Naturwissenschaft, die sich mit Lebewesen beschäftigt. Dazu ist erforderlich, Kennzeichen von Lebewesen festzulegen und sie somit von den unbelebten Gegenständen zu unterscheiden.

Biologische Phänomene weisen in hohem Maße Bezüge zur eigenen Lebenssituation auf, was sicher einen Teil der Motivation für die Beschäftigung mit biologischen Sachverhalten ausmacht. Funktion des eigenen Körpers, Fragen zu Gesundheit und Sexualität, Stellung und Rolle des Menschen in der Natur, Herkunft und Zukunft des Menschen sind Themenbereiche, die eng mit dem menschlichen Selbstverständnis verknüpft sind und im Biologieunterricht thematisiert werden. Fast täglich finden sich auch aktuelle Nachrichten und Schlagzeilen, die in engem Bezug zum Fach Biologie stehen. Einige Beispiele:

  • vorgeburtliche Diagnostik, Reproduktionsmedizin, Embryonenforschung sowie ihre ethische   Bewertung
  • Gentechnologie als eine der zukünftigen Schlüsselindustrien
  • ökologische Problemstellungen wie Verlust der Artenvielfalt, Waldsterben
  • Organtransplantation und Hirntod

Die Beispiele zeigen, dass viele in der Gesellschaft umstrittene Problemstellungen der letzten Jahre biologisches Fachwissen voraussetzen und auch in diesem Zusammenhang dem Fach eine erhebliche Bedeutung zukommt.

Biologie an der GAG

Die GAG ist nach umfangreicher Sanierung im Bereich der Naturwissenschaften hervorragend ausgestattet. So verfügt die Biologie über drei Experimentierräume sowie einen großen Vorbereitungsraum.
Übungsraum I: Experimentiertische mit Gas- und Elektroanschluss, 32 Arbeitsplätze (+ zwei )

Übungsraum II: Experimentiertische mit Gas- und Elektroanschluss, 32 Arbeitsplätze

Übungsraum III: Experimentiertische mit Elektroanschluss, Schülermikroskope, 32 Arbeitsplätze

Stundentafel ab Schuljahr 2015/16

  • Klasse 5 und Klasse 10: ganzjährig zweistündig
  • Klasse 6, 7, 8 und 9: Epochenfach (Unterricht nur in einem Halbjahr, zweistündig)
  • Jg. 11/12: Kurse auf erhöhtem und normalem Niveau, jeweils vierstündig

Eingeführte Lehrbücher

  • Klasse 5/6: Biologie heute, 5/6, Niedersachsen, (2013) Braunschweig,
    ISBN 978-3-507-87320-9
 (Schroedel Verlag
)
  • Klasse 7/8: Biologie heute 7/8, Niedersachsen, (2015) Braunschweig,
    ISBN 978-3-507-87322-3
 (Schroedel Verlag)
  • Klasse 9/10: Bioskop 9/10 (Westermann Verlag)
  • Jahrgang 11/12: natura (Klett Verlag)

Kooperationen

Seit 2012 kooperiert die GAG im Bereich der Umweltbildung mit dem Waldpädagogikzentrum (WPZ) in Ahlhorn. Im Rahmen dieser Kooperation führt jede Klasse im Jg. 7 unter fachkundiger Anleitung eine ganztägige Exkursion in das Barneführer Holz durch. In Absprache mit dem WPZ finden auch Sondereinsätze (Pflanzaktionen, Pflegemaßnahmen) statt.
Im Jahr 2015 erhielt die GAG für dieses Projekt einen Preis der Naturschutzstiftung des Landkreises.

www.wpz-ahlhorn.de (siehe auch Bericht von der Pflanzaktion)

außerdem:

www.mint-ec.de

www.naturundmensch.de (Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg)

Wettbewerbe

Be smart, don’t start (Prävention Rauchen)

Science fair (GAG- Wettbewerb Naturwissenschaften für Jg. 5 – 9)

Hinweise zur Fachwahl in der Qualifikationsphase

  • Biologie beschäftigt sich mit einer Vielzahl interessanter Fragestellungen zum eigenen Selbstverständnis oder zu gesellschaftlichen Problemstellungen (Beispiele s. Kapitel 1).
    Für die Fachwahl in Klasse 10 ist zunächst die Motivation entscheidend (und nicht so sehr die bisher erzielten Leistungen).
  • Unter den Naturwissenschaften galt (gilt?) Biologie eher als „leichteres“ Fach. Insbesondere für die Qualifikationsphase ist dies sicher eine Fehleinschätzung.  Gerade die Biologie erfordert ein „vernetztes Denken“, das vielfältige Ursachen, Wechselbeziehungen und Folgewirkungen berücksichtigt und somit hinsichtlich der Komplexität besondere Anforderungen stellt.
  • Kennzeichnend für jede Naturwissenschaft ist die experimentelle Vorgehensweise, die daher auch im Mittelpunkt des Biologieunterrichts steht. Die Begeisterung für die naturwissenschaftliche Vorgehensweise (Bildung von Hypothesen, genaue Beobachtung und Beschreibung sowie selbständige Auswertung der Ergebnisse, Planung weiterer Experimente usw.) ist somit eine Voraussetzung für die Wahl des Faches.
  • Viele Experimente z.B. der Nervenphysiologie oder Molekulargenetik sind jedoch mit schulischen Mitteln nicht praktisch nachvollziehbar. Ablauf und Ergebnisse können deshalb anhand verschiedener Materialien nur geschildert werden. Die eigenständige Durchführung von Experimenten ist bei manchen Themengebieten häufig nicht möglich.
  • Für die Erarbeitung biologischer Sachverhalte ist die Einbeziehung auch anderer Naturwissenschaften unerlässlich. Im Rahmen der Schulbiologie gilt dies vor allem für das Fach Chemie. Für SchülerInnen, die dies nicht ausdrücklich als zukünftiges Studienfach anstreben, reichen die Kenntnisse aus Klasse 10 aus.

 

-verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Fachobmann/Fachobfrau Biologie

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